Enand verstah – Teil 4: Werte und Glauben der Generation Z

Datum: 23. März 2025 | Prediger/in: ,
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Inhalt der Serie: Die Zeit, in der wir leben, ist anders als früher. Das gilt auch für unsere Kirche. Manche finden das ungemütlich, wünschen sich die Kirche von damals zurück. Andere freuen sich über das Neue, über Entwicklungen, auch darüber, dass vieles aus der aktuellen Zeit auch in der Kirche stattfindet oder einen Platz gefunden hat. Hier besteht eine Spannung. Wir verstehen uns als Gemeinschaft, die mit verschiedenen Generationen an einer Kirche für verschiedene Generationen baut. Damit das Miteinander gelingt, ist es wichtig, einander zu verstehen. Nach einer Einleitungspredigt lernen wir die Werte und den Glauben von drei der sechs „aktuellen“ Generationen kennen.

Die Generation Z: Der Name folgt auf die Generation Y und orientiert sich am Alphabet. Sie wird oft als „Gen Z“ abgekürzt. Diese Generation („Digital Natives“) ist mit Smartphones, Social Media und dem Internet aufgewachsen. Während die Generation Y den Übergang von analog zu digital miterlebte, kennt die Gen Z keine Welt ohne digitale Technologie. Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube prägen den Alltag. Sie konsumieren Inhalte in kurzen, schnellen Formaten und haben eine geringe Aufmerksamkeitsspanne für traditionelle Medien. Themen wie Klimaschutz, Diversität, Gleichberechtigung und psychische Gesundheit sind für viele in der Gen Z besonders wichtig. Bewegungen wie Fridays for Future zeigen ihren gesellschaftlichen Aktivismus. Aufgewachsen in Zeiten von Klimakrise, Pandemie und wirtschaftlicher Unsicherheit, ist sie oft pragmatisch und sicherheitsorientiert – trotz ihres Wunschdenkens nach Veränderung. Die Generation Z ist technologieaffin, wertebewusst und individualistisch. Sie steht zwischen Fortschritt und Unsicherheit – aufgewachsen in einer Welt des schnellen Wandels. Während sie als kreativ und innovativ gilt, wird sie manchmal auch als verwöhnt oder wenig belastbar kritisiert.

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